Geschichte

Die Geschichte des Sankturbanhofs reicht bis ins 13. Jh. zurück. Im Zusammenhang mit der Stadtgründung von Sursee wurde er als Amtshaus der Abtei St. Urban errichtet. Er diente der Verwaltung der Güter in der Region, die dem Kloster zinspflichtig waren, sowie als Gästehaus.

Der heutige Bau wurde 1596-98 errichtet. Mit seiner historischen Substanz ist er ein wichtiger Zeuge der Surseer Stadtgeschichte. Der Äbtesaal im 3. OG, seltenes Beispiel eines Festsaals aus der Renaissance in der Zentralschweiz, fasziniert durch seine Wandmalereien. Auch weitere Räume vermitteln Eindrücke von der Wohnkultur des einstigen Amtshofes.

1979 stimmte die Bevölkerung von Sursee der Gründung einer Stiftung Stadtmuseum Sursee zu, mit dem Auftrag, ein Museum im Sankturbanhof einzurichten, zu betreiben und die bildende Kunst zu fördern. Im November 2004 sagte die Bevölkerung Ja zur Sanierung des Hauses und zum regionalen Museumsbetrieb.

Die neue Erschliessung und Einrichtung als Museum wurde vom Architekturbüro Masswerk AG, Kriens, realisiert und war Teil einer Sanierung der ganzen Häuserreihe vom Stadttheater bis zum Sankturbanhof.

Agenda

Freitag, 27. Dezember, 19.30 Uhr

Eine Liebesgeschichte
Briefwechsel von Waldburga Heusser und Louis Gut
Lesung mit Paul Beck und Marietheres Bürgi

Eintritt: 12.-

Sonntag, 12. Januar, 11 Uhr

Öffentliche Führung
mit dem Kurator Hanspeter Bisig

9.-/7.-

Donnerstag, 23. Januar, 19.30 Uhr

Anpässler, Sündenböcke und der alte Streit zwischen Roten und Schwarzen
Die Innerschweiz in der damaligen Zeit des Nationalsozialismus
Vortrag von Josef Lang, Historiker, Autor und ehem. Nationalrat

Türöffnung 18.30 Uhr

Eintritt: 12.-

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Öffnungszeiten an Feiertagen
Maria Empfängnis, 8.12.19, 11-17 Uhr offen
Weihnachten, 25./26.12.2019, geschlossen
Neujahr, 1./2.1.2020, geschlossen
Sonntag, 23.02.2020, geschlossen, Fasnacht