Geschichte

Die Geschichte des Sankturbanhofs reicht bis ins 13. Jh. zurück. Im Zusammenhang mit der Stadtgründung von Sursee wurde er als Amtshaus der Abtei St. Urban errichtet. Er diente der Verwaltung der Güter in der Region, die dem Kloster zinspflichtig waren, sowie als Gästehaus.

Der heutige Bau wurde 1596-98 errichtet. Mit seiner historischen Substanz ist er ein wichtiger Zeuge der Surseer Stadtgeschichte. Der Äbtesaal im 3. OG, seltenes Beispiel eines Festsaals aus der Renaissance in der Zentralschweiz, fasziniert durch seine Wandmalereien. Auch weitere Räume vermitteln Eindrücke von der Wohnkultur des einstigen Amtshofes.

1979 stimmte die Bevölkerung von Sursee der Gründung einer Stiftung Stadtmuseum Sursee zu, mit dem Auftrag, ein Museum im Sankturbanhof einzurichten, zu betreiben und die bildende Kunst zu fördern. Im November 2004 sagte die Bevölkerung Ja zur Sanierung des Hauses und zum regionalen Museumsbetrieb.

Die neue Erschliessung und Einrichtung als Museum wurde vom Architekturbüro Masswerk AG, Kriens, realisiert und war Teil einer Sanierung der ganzen Häuserreihe vom Stadttheater bis zum Sankturbanhof.

Agenda

Sonntag, 17. Januar 2021, 12.00-15.00 Uhr

Musée imaginaire des migrations

Jede Migration hat eine eigene Geschichte. Im Musée imaginaire des migrations dokumentieren wir solche realen Lebensgeschichten. Kennen Sie eine solche Geschichte, aus eigenem Erleben oder von jemanden, so haben Sie die Möglichkeit, sie hier mitzuteilen. Treffen Sie Beat Mazenauer und erzählen Sie ihm Ihre Geschichte.

Eintritt CHF 10.00 / 8.00

Sonntag, 24. Januar 2021, 11.00-12.00 Uhr

Tandem-Führung

Sibille Arnold, Kuratorin der Ausstellung und Süheyla Aydin führen durch die Ausstellung Unterwegs. Vom Aufbrechen, Ankommen und Weiterziehen.
Anmeldung unter: info@sankturbanhof.ch 

Eintritt CHF 10.00 / 8.00

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Schutzmassnahmen:
Der Kanton Luzern führt ab Samstag, 17. Oktober 2020 eine Maskentragpflicht ein. Das Tragen einer Maske gilt deshalb auch für unser Museum.