Totentanz: Objekte und Animationsfilme von Robi Müller

12. Januar bis 30. März 2008

Filme werden normalerweise erst der Öffentlichkeit gezeigt, wenn sie fertiggestellt sind. Mit der Ausstellung im Sankturbanhof gewährt Robi Müller einen seltenen und faszinierenden Einblick in den Entstehungsprozess seines Animationsfilmes «Totentanz».

Der Künstler übersetzt das spätmittelalterliche Bildthema in unsere Gegenwart. Statt mit Papst, Kaiser und Bettelmann tanzt der Tod mit heutigen Figuren. Er führt sie alle auf ein archäologisches Grabungsfeld, das als Bühne dient für die verschiedenen Choreografien des Totentanzes. Ein Teil des Grabungsfeldes ist in der Ausstellung als Modell zu sehen und stellt unwillkürlich einen Bezug her zu den freigelegten Schichten und Geschichten des Hauses.

Im künstlerischen Schaffen von Robi Müller stehen Animationsfilm und figurative Arbeiten in einer engen wechselseitigen Beziehung. Am Medium Animationsfilm schätzt der Künstler die fast unbeschränkte Freiheit der Gestaltung. Figuren und Gegenstände können in Plastilin immer wieder verändert, neu entworfen oder in einen anderen Kontext gestellt werden. Robi Müllers figurative Werke in beständigeren Materialien sind beeinflusst von der Arbeitsweise im Animationsfilm. Sie entstehen oft als Serien, zeigen Bewegungs- und Handlungsabläufe. Als Material für seine Figuren verwendet der Künstler oft Wachs, das sich leicht verarbeiten lässt. Veränderung, Umdeutung, Bewegung und Vergänglichkeit sind damit in ihnen schon angelegt.

PDF Einladung

Agenda

Donnerstag, 7. Mai, 19.00 Uhr

Werkgespräch 
verschoben
mit Jeremias Bucher, Romuald Etter, und Gabriela Schoenenberger

Sonntag, 17. Mai, 11.00 Uhr

Museumstag
verschoben
Werkgespräch mit Ferdinand Arnold, Klara Bühler, Thomas Heini und Carmela Gander

Sonntag, 17. Mai, 11.00 bis 16.00 Uhr

Museumstag 
verschoben
Druckwerkstatt: Drucke dir deine Kunsttasche zur Ausstellung

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