Nesa Gschwend: -c-o-n-n-e-c-t-e-d-

13. Juni 2015 - 04. Oktober 2015

In ihren künstlerischen Arbeiten setzt sich Nesa Gschwend seit längerem mit der Transformation und ambivalenz des Körpers und seiner Lebenszyklen auseinander. Diese bilden die Grundlage ihres bildnerischen und performativen Schaffens. Die verwendeten Materialien – Textilien, Pflanzen, Haare und sehr häufig Wachs – spielen in der Interaktion eine zentrale Rolle.

Ausgehend von gebrauchten, aus vier Generationen ihrer Familie stammenden Stoffen schafft Nesa Gschwend ein System aus Linien und Bändern, die sie immer wieder neu miteinander verbindet, verknotet, überlagert, zerschneidet und zusammenfügt. Sie provoziert mit ihren arbeiten assoziationen zum Bedeutungskomplex ‹Zelle – Kopf – Knäuel – Körper – Hülle – Gewebe›. Damit schafft Nesa Gschwend ganze Raum-Installationen aus textilen Paneelen, Zeichnungen, bestickten Bildern, Videos und Objekten, die sich in die räumlichen Gegebenheiten eingliedern.

Die ausstellung -c-o-n-n-e-c-t-e-d- schafft darüber hinaus einen engen Bezug zu den Sammlungen des Sankturbanhofs, insbesondere zu Werken aus der Sammlung des Surseer geistlichen Georg Staffelbach.

Kuratiert wird die Ausstellung von der Kunsthistorikerin Janine Schmutz.

PDF Einladung

Agenda

Donnerstag, 23. Januar, 19.30 Uhr

Anpässler, Sündenböcke und der alte Streit zwischen Roten und Schwarzen
Die Innerschweiz in der damaligen Zeit des Nationalsozialismus
Vortrag von Josef Lang, Historiker, Autor und ehem. Nationalrat

Türöffnung 18.30 Uhr

Eintritt: 12.-

Mittwoch, 12. Februar, 19.30 Uhr

Öffentliche Führung -> Ist verschoben auf den 14. Januar 2020

Freitag, 14. Februar 2020 19.30 Uhr

Öffentliche Führung mit dem Kurator Hanspeter Bisig

Eintritt: 9.- / 7.-

vollständige Agenda...

Öffnungszeiten an Feiertagen
Sonntag, 23.02.2020, geschlossen, Fasnacht