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6. April bis 13. Oktober 2013

Geld ermöglicht Tausch. Geld ist Mittel und nicht Zweck an und für sich. Nur scheint es, dass sich das Geld verselbständigt hat, dass wir von ihm bestimmt werden, anstatt es zu bestimmen. Zur Zeit vor dem Papiergeld war es einfacher: Münzen aus Silber und Gold besassen selber einen Wert, der zwar Schwankungen unterworfen war, aber doch einen sicheren Gegenwert darstellte.

Münzen waren noch weit mehr: Kunstwerke auf kleinstem Raum und das erste Massenkommunikationsmittel, das es den Herrschenden erlaubte, Propaganda zu betreiben und Machtansprüche zu festigen. Manchmal haben wir nur dank der Münzbilder überhaupt ein Bild davon, wie Herrscher, Gegenstände, Gebäude oder Vorstellungen ausgesehen haben. Münzen öffnen Fenster in die Vergangenheit und geben Auskunft über politische Geschichte, Ideen- und Wirtschaftsgeschichte. Heute spielen Münzen nur noch eine marginale Rolle, Geld besteht aus Papier und auf dem Papier – es wird in rauen Mengen neu geschöpft, ohne dass wir wissen, welche Konsequenzen das mit sich bringt.

Die Ausstellung gibt einen überblick über 2500 Jahre Münzgeschichte, eine Geschichte, die sich vielleicht bald in Papier, Plastik und Bits auflösen wird.

Die Ausstellung zeigt Prunkstücke aus der exquisiten Münzensammlung von Kuno Müller, welche der Sankturbanhof betreut. Die Sammlung reicht von den allerersten Münzen bis in die Gegenwart.

PDF Einladung

Agenda

Donnerstag, 23. Januar, 19.30 Uhr

Anpässler, Sündenböcke und der alte Streit zwischen Roten und Schwarzen
Die Innerschweiz in der damaligen Zeit des Nationalsozialismus
Vortrag von Josef Lang, Historiker, Autor und ehem. Nationalrat

Türöffnung 18.30 Uhr

Eintritt: 12.-

Mittwoch, 12. Februar, 19.30 Uhr

Öffentliche Führung -> Ist verschoben auf den 14. Januar 2020

Freitag, 14. Februar 2020 19.30 Uhr

Öffentliche Führung mit dem Kurator Hanspeter Bisig

Eintritt: 9.- / 7.-

vollständige Agenda...

Öffnungszeiten an Feiertagen
Sonntag, 23.02.2020, geschlossen, Fasnacht